„Wasser, Schleier und was sich nicht festlegen läßt“: Undine undone

Seit Anfang Juli kann man Christian Petzolds Undine auf Leinwand sehen. Zeit sich die titelgebende Sagenfigur noch einmal genauer anzuschauen, die gemeinsam mit ihren entfernten Verwandten, wie der Seejungfrau und Lorelay, ein beliebtes Motiv der deutschen Romantik war. Aber auch über das 19. Jahrhundert hinaus taucht die Gestalt der Undine immer wieder aus dem Erzählfluss auf und singt.

Rostock.

Ich erinnere mich an warme Sommertage und Abende am Strand. Mit Brot, Dips und Bier. Mit guten Gesprächen mit wundervollen Menschen.

Alice im Blutrausch

Man nehme eine berühmte Geschichte. Ein Kinderbuch vielleicht, aber eins mit düsterem Potential. Dazu passend noch Blut, viel Blut! So oder so ähnlich könnte das Rezept für Christina Henrys blutigen Fantasy-Horrorroman Die Chroniken von Alice ­– Finsternis im Wunderland lauten, der seit März 2020 auf Deutsch zu lesen ist.

Scham

Wieso passiert mir das? Was habe ich getan? Was mache ich falsch? Nein, ich gehe spazieren. Ich mache nichts falsch. Oder?

Geschichten hörbar machen

Teil der Kultur der Native Americans ist es, Geschichten zu erzählen und sie weiter zu tragen. Und genau das macht Tommy Orange, der selbst Native ist, in seinem Roman Dort Dort auch. Es werden die Geschichten von zwölf Natives erzählt, in ganz unterschiedlichen Stilen, denn alle haben ihre eigene Stimme.

Wut allein reicht nicht

Wütend hat mich das Hörbuch von Alice Hasters gemacht. Oftmals wütend und traurig. Ich weiß, wie das klingt: Die arme, weiße Deutsche. Sie ist so verantwortungsvoll und hat sich so gut mit dem Thema befasst, wie man es halt aufgrund der aktuellen Situation um George Floyd tun sollte. Aber so einfach ist das nicht.