Henrieke Homburg

Nach dem Studium in Kunst und Philosophie kam Henrieke nach Bremen, um den Master Transnationale Literatur-, Theater- und Filmwissenschaften zu studieren. Ihr Fokus liegt dabei thematisch vor allem auf medien- und genreübergreifenden Inhalten und Arbeitsweisen sowie dem Verhältnis von Dokumentation und Fiktion.

Felix Krause

In der Schule fand Felix den Deutschunterricht immer langweilig. "Das kann es nicht gewesen sein", dachte er und beschäftigt sich seither intensiv mit Literatur und -wissenschaft, seit 2018 jener transnationaler Prägung in Bremen.

Nele Sophie Cichon

Nele hat English-Speaking Cultures und Germanistik in Bremen studiert und ist auch für den Master Transnationale Literaturwissenschaft dortgeblieben. Sie hat sich zwar in ganz Deutschland nach Studiengängen umgesehen, doch das Angebot in Bremen stellte sich als die beste Wahl heraus.

Das verlorene Paradies

Es ist eine merkwürdige Zeit für merk-würdige Begegnungen, ein paar Tage kurz vor dem sogenannten Lockdown light, der auch für die Literatur- und Kulturszene erneute Ungewissheiten birgt. Umso mehr freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Matthias Nawrat, Autor des 2019 erschienenen Buches Der traurige Gast. Was als ein Gespräch über eben diesen Roman geplant war, entwickelte sich auch zu einem Fragen nach den Möglichkeiten und Potentialen des menschlichen Daseins.

Corona prohibiti

Dreiundzwanzig Veranstaltungen waren als Teil des Literaturfestivals globale° dieses Jahr geplant gewesen. An einem im Nachhinein fast symbolischen Abend - am letzten Tag bevor die Ministerpräsidenten in Berlin für den November neue Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung verabschiedeten - wurde im Rathaussaal in Bremen das Festival offiziell eröffnet. Zwölf Reihen an Stühlen wurden im Saal aufgestellt, mit jeweils vier in großem Abstand positionierten Sitzgelegenheiten. Zwei Literat*innen waren für das Gespräch eingeladen worden, zwei Redner richteten Begrüßungsworte an das Publikum. Neun mal fiel der Name des Festivals und sechs mal wurde der Deutsche Buchpreis erwähnt. Ein Wort jedoch wurde um jeden Preis vermieden: Corona.