Wir sind hier – Schreiben und Sichtbarkeit im Hier und Jetzt

Wir sind Hier. Unter diesem Titel veranstaltete das Literaturhaus Frankfurt ein Literaturfestival für kultu-relle Diversität – ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Anschlag von Hanau. Als Gedenken wie auch als Antwort auf die Tat entstand in diesem Rahmen ein intensiver Austausch über aktuelle Diskurse um rassistische Strukturen, aber auch eine Bestandsaufnahme: welche Rolle nehmen dabei Journalismus und Literatur ein, was hat sich im letzten Jahr getan?

Ein Plädoyer für das Leisesein – und die Chancen des Lautseins

Die besondere Macht von Sprache und Literatur ist kein Geheimnis. Yasemin Altınay, Gründerin der Literarische Diverse, nutzt diese, um literarisch zu empowern, BIPoC und LGBTQI+ eine Plattform zu bieten, altbekannten Machtstrukturen der Verlagsbranche etwas entgegenzusetzen – und erzählt im Interview, wie sie es schafft, dabei nie auch das Leisesein und die Liebe zur Literatur aus den Augen zu verlieren.

Möglichkeiten literarischen Widerstands

Ein Magazin, ein Thema, und unterschiedlichste Perspektiven in Inhalt und Form. So lautet das Rezept der Literarische Diverse, die in ihrer kürzlich erschienenen dritten Ausgabe den Begriff des Widerstand vielfältig beleuchtet – im ganz Großen, im ganz Kleinen, und immer wieder auch in der Literatur selbst.

„Das Digitale kann nicht das echte Erlebnis ersetzen“

Die LiteraTour Nord ist ins Wasser gefallen – zumindest konnte diese Ausgabe nicht wie geplant stattfinden. Aber was bedeutet das für die veranstaltenden Institutionen? blogsatz hat mit Kerstin Fischer, Leiterin des Literaturbüros Lüneburg, gesprochen. Ein Gespräch über das Veranstalten-wollen-und-nicht-können, die Zusammenarbeit mit der Universität und die Wichtigkeit von Literatur für die Stadt.

Organisation in der Kultur

Wie wird eine Lesereise mit unterschiedlichen Städten, Universitäten und Literaturhäusern koordiniert? Was macht die LiteraTour Nord besonders und wie lief das im Corona-Jahr? Von all dem und noch mehr sprach Kathrin Dittmer vom Literaturhaus Hannover im Interview.