„Call me a new arrival”: Berlin Alexanderplatz revisited

Bereits zum dritten Mal wird Alfred Döblins Großstadtroman Berlin Alexanderplatz verfilmt, diesmal von Burhan Qurbani. Auf der Berlinale gefeiert, mit zahlreichen Lolas beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, kam der Film coronabedingt erst deutlich verspätet in die Kinos. Mit dem neuen Releasedatum trifft der Film im Zuge der Black Lives Matter Bewegung umso mehr den diskursiven Nerv der Zeit.

„Wasser, Schleier und was sich nicht festlegen läßt“: Undine undone

Seit Anfang Juli kann man Christian Petzolds Undine auf Leinwand sehen. Zeit sich die titelgebende Sagenfigur noch einmal genauer anzuschauen, die gemeinsam mit ihren entfernten Verwandten, wie der Seejungfrau und Lorelay, ein beliebtes Motiv der deutschen Romantik war. Aber auch über das 19. Jahrhundert hinaus taucht die Gestalt der Undine immer wieder aus dem Erzählfluss auf und singt.

Wut allein reicht nicht

Wütend hat mich das Hörbuch von Alice Hasters gemacht. Oftmals wütend und traurig. Ich weiß, wie das klingt: Die arme, weiße Deutsche. Sie ist so verantwortungsvoll und hat sich so gut mit dem Thema befasst, wie man es halt aufgrund der aktuellen Situation um George Floyd tun sollte. Aber so einfach ist das nicht.