Das Schweigen brechen

Im Kleinen Haus des Theaters hatte man am Sonntag die Möglichkeit, den Autoren Ananij Kokurin über sein erstes Buch sprechen zu hören. Natürlich wurde auch vorgelesen – auf Deutsch und auf Russisch. Im Gespräch erzählte Kokurin davon, wer ihn zum Schreiben inspiriert hat, von einem neuen Buch und warum manchmal zu schweigen unvermeidbar ist.

„Aus Langeweile wird Blödsinn und aus Blödsinn entstehen Geschichten.“ Ein Interview mit Luna Al-Mousli

Schon als wir die junge Frau während ihrer Lesung und dem anschließenden Gespräch mit der Moderatorin beobachten, ist sie uns sympathisch. Luna Al-Mousli ist kaum älter als wir und hat, obwohl das so nie geplant war, bereits zwei Bücher geschrieben und veröffentlicht. Bei der globale° stellte sie ihr aktuelles Buch Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen oder Der Islam und ich vor und nahm sich danach Zeit für ein Interview mit uns.

Auf dem Weg zu allem, was war

„Wer sind wir? Wer ist meine Mutter? Was will sie mir jetzt erzählen?“ Zwei Frauen – Mutter und Tochter – sind zu Fuß auf dem Weg durch Russland. Mit dabei: Ein Handwagen, mit dessen Hilfe sie mühsam einen großen Esstisch transportieren. Bald wird nach und nach ein Familiengeheimnis ans Licht kommen, das enger mit dem Tisch verknüpft ist, als zunächst gedacht.

Politik der Poeten

Eine durch Worte getragene friedliche Revolution. Hinter dem politischen Rednerpult ein Dichter. Es klingt utopisch, eher nach einem Romanstoff als nach der Realität. Doch die Bilder, mit denen der bekannte Literaturkritiker Volker Weidermann sein Werk "Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen" füllt, sind direkt der deutschen Geschichte entnommen.