Der Kern des Schreibens und die Zweige die dort wachsen. Ein kurzes Gespräch mit Tomer Gardi

Tomer Gardi las dieses Jahr bereits das dritte Mal auf der globale°. Nach seinem auf Deutsch verfassten Debut Broken German (2016) folgte der Roman Sonst kriegen sie ihr Geld zurück. Letzterer wurde auf Hebräisch verfasst und 2019 auf Deutsch veröffentlicht. Mit Eine Runde Sache erschien dieses Jahr Gardis dritter Roman, in dem er beide Sprachen miteinander vereint. Zwei Texte, einer auf broken german verfasst, der andere glatt übersetzt aus dem Hebräischen. Eine absurde Jagd durch den Wald der deutschen Mythologie und die Geschichte eines javanischen Malers aus dem 19. Jahrhundert. Auf den ersten Blick liegen sie weit auseinander und bilden doch auf eigentümliche Weise ein verwobenes Gesamtkunstwerk. Diesen besonderen Roman, sein Schreiben und Zeichen, die man sich in die Hosentasche steckt, durfte ich in aller Kürze mit Tomer Gardi vor seiner Lesung besprechen.

Montagabend, Rathausabend

Dann dringt diese Mordsstimme durch den Raum, dieser wunderbare russische Akzent. Der kann mir gerne mal eine Gutenachtgeschichte erzählen. Ich wünsche mir einen heißen Kakao herbei, der leider nicht kommt. Sympathisch an Hein und Schischkin: sie schwatzen nicht so viel dummes Zeug.

Erinnern und Weitermachen

„Viva Alemania!, hätte ich skandieren können, aber dann würden meine linken Freunde in Köln kein gutes Haar an mir lassen.“ Doğan Akhanli erweist sich an dieser wie auch so vielen weiteren Stellen seiner Reflexionsschrift als kluger Kopf in einer immer stärker polarisierenden Welt, in die er als politisch Verfolgter (wieder einmal) hineingeworfen wurde - und aus der er noch engagierter hervorgeht.

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