
Schon seit meiner Kindheit befasse ich mich in unterschiedlichster Art und Weise mit Literatur. Als Jugendliche habe ich Rezensionen für Kinderbücher verfasst und die ersten eigenen Texte entwickelt. Nach dem Abitur begann ich im Jahr 2018 ein Germanistik- und Geschichtsstudium an der Universität Bremen. Über Umwege kam ich dann im Herbst 2023 zum Masterstudiengang Transnationale Literatur, in dem ich meine Interessen und Leidenschaften noch weiter erforschen und vertiefen kann. Während des Studiums bin ich weiterhin literarisch tätig, schreibe eigene Kurzgeschichten und Essays und freue mich jetzt auch für den blogsatz den ein oder anderen Beitrag verfassen zu dürfen.
Wo liest es sich in Bremen am besten?
Im Sommer lese ich am Liebsten auf einer versteckten Steinbank im Bürgerpark zwischen Birken, Eichen und Nadelbäumen und mit dem Zwitschern der Vögel im Hintergrund. In der kälteren Jahreszeit verschlägt es mich oft in das Café Tölke im Schnoor, wo ich bei einem Kaffee mit Schlagobers zwischen Buchseiten versinke.
Welches Buch hat dich emotional am meisten berührt?
Hanya Yanagahara A Little Life – Kein Buch hat mich mehr schockiert, verstört und verletzt zurückgelassen wie dieses. Keine Empfehlung für schwache Nerven, aber sprachlich wunderschön und unglaublich tiefsinnig.
Welches deutschsprachige Buch würdest du in ein internationales Buchpaket packen?
Die Antwort auf diese Frage fiel mir schwer, da die literarische Vielfalt im deutschen Raum unheimlich vielfältig ist. Historisch prägende Werke, die mich seit der Jugend begleiten, sind die Werke von Bertolt Brecht. Brecht prägte mit seiner für damalige Zeit bahnbrechenden Arbeiten nicht nur das Theater maßgeblich, sondern brachte auf tiefsinnige Art und Weise gesellschaftskritische Themen auf die Bühne, die bis heute weltweit rezitiert und aufgeführt werden.
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