Manipulation, vier Buchstaben

Es ist ein schöner Morgen, an dem das Paar am Frühstückstisch sitzt, um entspannt in den Tag zu starten. Doch plötzlich entsteht ein Streit über eine vermeintliche Banalität. In diesem Gastbeitrag aus einem Creative Writing Seminar der Uni Bremen wird die gleiche Szene zwei Mal erzählt – jedoch nicht aus unterschiedlichen Perspektiven, sondern in unterschiedlichen Erzählstilen.

Über die Suche nach Erinnerung und das Erzählen von Unerzählbarem

Ein Roman über die Bedeutung und die Grenzen des Erzählens, den Umgang mit Erinnerung und die Dimensionen (kultur-)politischer Dynamiken. Mit ihrem Debüt kreiert Lana Bastašić eine intensive Auseinandersetzung mit der jugoslawischen Geschichte und spielt dabei gekonnt mit Politischem und Persönlichem, Öffentlichem und Privatem.

„Du machst mich stärker“

Frauen sollten sich gegenseitig unterstützen, statt sich anzufeinden. Doch das ist nicht immer der Fall. Umso schöner, wenn es dann doch passiert. Diese Repräsentation lässt sich sowohl in der Musik als auch in der Literatur finden.

Sein Name war Milan

Was kommt dabei heraus, wenn man 15 Minuten lang schreibt, was einem in den Kopf kommt, ohne den Stift abzusetzen? Zum Beispiel dieser Text! Ein weiterer Beitrag aus einem Creative Writing Seminar der Uni Bremen.

Es gibt noch viel zu lernen

Ein Fluchtversuch aus dem gefährlichen Süden in den Norden der USA, ein Schienennetzwerk und viele Grausamkeiten. In diesem Audiobeitrag haben wir uns darüber unterhalten, was uns über die Geschichte der Sklaverei in den USA unklar war.

Literaturbegehung

Was verstehen wir eigentlich alles unter "Literatur"? Die sogenannten Klassiker? Das, was von Verlagen herausgebracht wird? Oder alles Geschriebene? Vor allem: Wer hat Zugang zu dieser ominösen "Literatur" In seinem Hörspiel "Literaturbegehung" stellt sich Felix Krause unter anderem diese Fragen.

Der böse Blick

Graf Dracula ist wahrscheinlich eines der berühmtesten Monster aus der Literatur- und Filmgeschichte und vieles über ihn ist fast schon "Vampir-Allgemeinwissen": spitze Eckzähne, die Verwandlung in eine Fledermaus, Abwehr durch Knoblauch, kein eigenes Spiegelbild...Doch das alles beschreiben immer andere, nie Dracula selbst. Wer hat hier also einen "bösen Blick? Wer blickt auf wen, wer beschreibt und deutet? Eine kurze audiovisuelle Interpretation der Frage nach den Blicken in Dracula.

Das Würmchen

"Es war, als hätte Harls Stirn nicht gelernt zu genießen." Ständig wirft sich seine Stirn in Falten, bis unerwarteter Besuch kommt und das ändert. Ein weiterer Gastbeitrag aus einem Creative Writing Seminar der Uni Bremen.

Von Fischlis & Klößen

Eine Situation – zwei Blickwinkel. In diesem Gastbeitrag aus einem Creative Writing Seminar der Uni Bremen erleben zwei Figuren die gleiche Situation aus ihren jeweils eigenen Perspektiven. Viveka und Onkel Asmund oder Fischli und der Kloß.

Wir sind hier – Schreiben und Sichtbarkeit im Hier und Jetzt

Wir sind Hier. Unter diesem Titel veranstaltete das Literaturhaus Frankfurt ein Literaturfestival für kultu-relle Diversität – ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Anschlag von Hanau. Als Gedenken wie auch als Antwort auf die Tat entstand in diesem Rahmen ein intensiver Austausch über aktuelle Diskurse um rassistische Strukturen, aber auch eine Bestandsaufnahme: welche Rolle nehmen dabei Journalismus und Literatur ein, was hat sich im letzten Jahr getan?

Ein Plädoyer für das Leisesein – und die Chancen des Lautseins

Die besondere Macht von Sprache und Literatur ist kein Geheimnis. Yasemin Altınay, Gründerin der Literarische Diverse, nutzt diese, um literarisch zu empowern, BIPoC und LGBTQI+ eine Plattform zu bieten, altbekannten Machtstrukturen der Verlagsbranche etwas entgegenzusetzen – und erzählt im Interview, wie sie es schafft, dabei nie auch das Leisesein und die Liebe zur Literatur aus den Augen zu verlieren.

Möglichkeiten literarischen Widerstands

Ein Magazin, ein Thema, und unterschiedlichste Perspektiven in Inhalt und Form. So lautet das Rezept der Literarische Diverse, die in ihrer kürzlich erschienenen dritten Ausgabe den Begriff des Widerstand vielfältig beleuchtet – im ganz Großen, im ganz Kleinen, und immer wieder auch in der Literatur selbst.