Gegen das Vergessen

Terézia Mora lädt in ihrem neusten Buch „Fleckenverlauf. Ein Tage- und Arbeitsbuch“ in ihre Welt ein. Eine Welt, durch die Figuren ihrer Bücher auf der Straße spazieren, in der Ideen auf dem Asphalt kleben und in der Zeit und Lektoren ewige Verfolger in Tagebucheinträgen sind. 7 Jahre lang lässt die Autorin uns Zuschauer ihres Lebens sein.

Wenn Tanz zu Worten wird

Wenn Tanz zu Worten wird, beginnen die Worte zu tanzen. Mahi Binebine erzählt in seinem Roman Rue du Pardon durch die miteinander verwobenen Lebensgeschichten zweier marokkanischer Frauen von der Kraft des Zusammenhalts und des Tanzes.

Über Übersetzung und Absurdität

Verlage klassifizieren Texte damit Menschen wissen, was sie kaufen. „Roman“ steht auf dem bunten Cover von Eine Runde Sache. Wahrscheinlich muss es dort stehen. Der israelische Autor Tomer Gardi hat mit diesem Buch jedoch alles andere als einen klassischen Roman verfasst.

Jugend ohne Plot

Was passiert, wenn jugendlicher Freiheitsdrang auf die verkrustete ungarische Gesellschaft der 1980er Jahre trifft, zeigt Noémi Kiss in ihrem Novellenband. Die doppelbödigen Erzählungen offenbaren unter der Oberfläche unbeschwerter Sommerferien ein Geflecht aus Gewalt und Missbrauch.

Zwischen Erinnerung und Imagination

Emine Özdamar erzählt in ihrem neusten Roman auf über siebenhundert Seiten nichts geringeres als ein ganzes Leben. Zwischen all den Orten, Menschen, Liedern, Geräuschen und Straßen verwischen die Grenzen von Realität und Phantasie, von Ländern und Sprachen.

Trügerische Landidylle

In ihrem neuesten Roman widmet sich Eva Menasse den Verbrechen der NS-Zeit in einer österreichischen Kleinstadt. Um die Konflikte der Bewohner zwischen Vergessen, Aufarbeitung und Vertuschung darzustellen, hat die Autorin eine humorvolle Erzählweise gewählt. Eine schwierige Kombination.

Sina Ulbricht

Mein ganzes Leben lang laufe ich schon mit einem Buch vor der Nase herum. Mit acht Umzugskartons voll Büchern bin ich dann aus Hamburg nach Bremen gekommen, samt Kindheitstraum mal Lektorin zu werden. Um dem näher zu kommen, studiere ich Germanistik und Linguistik, während ich selbst mal ab und zu an eigenen Geschichten tippe.

Manuel Riveros

Ursprünglich argentinisch, dann uritalienisch aus Leidenschaft, schließlich wahlbremisch. In frühem Alter ergriff ich Bücher und seitdem kann ich die alte Sucht nicht loswerden. Wie Kunst die Menschheit voranbringen kann, darf und soll, und besonders das, was genau dieses ganz glatte Verbessern bedeuten mag, stehen für mich im Fokus.

Farukh Sauerwein

Auf der Suche nach Fragen zu den vielen Antworten, damit hat meine Reise durch diverse Studiengänge vor einigen Jahren begonnen und hält bis heute an. Nach einem Bachelor in Kreativem Schreiben betreibe ich meine Recherchen derzeit im Studiengang Integrierte Europastudien und im Master Transnationale Literaturwissenschaft.

Daniel Schmidt

Pfälzer im Norden. Liest. Sieht. Schreibt. Nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge. globale° Mitarbeiter in disguise. Hat einen B.A. in Germanistik und Religionswissenschaft. Kaufen kann er sich davon (noch) nichts. Mag komplexe Sachverhalte. Und kurze, präzise Formulierungen - offensichtlich.

Charly Friedrich

Es hat mich nach dem Studium der Literatur- und Filmwissenschaft aus dem Sog der Hauptstadt ins verhangene Bremen gezogen. Zeit wird’s, denn Grenzüberschreitungen sind das Thema der Stunde.

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