Das Festival

globale° 2021: Untergänge – Übergänge

Imperien, Zivilisationen oder berühmte Schiffe sind schon untergegangen, – und von der Gefahr des Untergangs ist für manch einen immer wieder auch das Abendland bedroht. Als pure Reminiszenz an Vergangenes oder als Beitrag zu einer durchaus gegnwärtigen Kultur der Angst – Pandemie, Umweltzerstörung und Naturkatastrophen sind ja von den Peripherien unserer Wahrnehmung ins Zentrum gerückt – ist das diesjährige Festival-Motto nicht gedacht. Ein Ausblenden dieser Bewegungen und Erscheinungen des Fallens und der Zerstörung geht aber auch nicht. Deshalb stellt das Festival die Perpektiven des Übergangs und damit der Dynamik, des neu Enstehenden, zur Seite. Literatur hat immer schon diese beiden Aspekte im Blick – die Festivaltexte ebenso. In einigen Herkunftsländern der diesjährigen Gäste – Belarus oder Ungarn – sind Unter- und Übergänge reale politische und gesellschaftliche Szenarien. Zum Festival sind Autorinnen und Autoren eingeladen, die Beiträge zu großen aktuellen Debatten liefern, etwa zur Diskussion um die Repräsentation von people of colour, um Feminismus. Eine dieser Debatten handelt vom Umgang mit jüdischem Leben in Deutschland. Auch szenische Bearbeitungen sollen als Format weiterhin den grenzüberschreitenden Charakter des Festivals unterstreichen.

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