Marie Hambach

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Immer am Lesen oder am Schreiben. Nach meinem Master in Kunstgeschichte, habe ich doch noch nicht das Gefühl, mit der Universität durch zu sein. Jetzt studiere ich Transnationale Literaturwissenschaft, weil ich mich hier nicht zwischen Literatur, Film und Theater entscheiden muss und meiner Leidenschaft für alle Disziplinen nachgehen kann.

Welcher Ort in Bremen würde dich dazu inspirieren, ein Buch zu schreiben?

Für meine Vorlesungen und Seminare pendel ich nach Bremen und bin daher hauptsächlich am Bahnhof, in der Tram oder auf dem Campus und ich schätze alle diese Orte – Ja, sogar den Bahnhof. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl für mich, wenn ich in Bremen aus dem Zug steige. Dieser Studiengang war etwas, was ich für mich in meiner bisher schwierigsten Lebensphase entdeckt habe und gerade deshalb ist es für mich immer ein schöner Moment, wenn ich am Bremer Hauptbahnhof ankomme und ich glaube, er würde mich am meisten inspirieren.

Welches Buch würdest du gerne verfilmt im Kino sehen?

Den Roman Pandora im Kongo von Albert Sánchez Piñol würde ich gerne verfilmt sehen. Hier wird in 1914 in London eine Geschichte aus dem Kongo erzählt, die von Gräueltaten des Kolonialismus handelt, aber auch von einem fantastischen Volk tief im Inneren der Erde. Die verschiedenen Handlungsstränge, die unzuverlässigen Erzähler und die verschiedenen Welten, die in dem Buch aufeinandertreffen, sind unglaublich faszinierend und schaffen einen Roman, das man wiederholt gebannt lesen kann – was ich auch getan habe und wieder tun werde.

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