Wenn Systemsprenger erwachsen werden

In Helene Bukowskis zweitem Roman „Die Kriegerin“ geht es um den Ausbruch aus dem Alltag und die Konfrontation mit den Geistern der Vergangenheit. Ein Roman, der an Nora Fingscheidts erfolgreichen Film „Systemsprenger“ erinnert, findet unser Rezensent.

„Das Digitale kann nicht das echte Erlebnis ersetzen“

Die LiteraTour Nord ist ins Wasser gefallen – zumindest konnte diese Ausgabe nicht wie geplant stattfinden. Aber was bedeutet das für die veranstaltenden Institutionen? blogsatz hat mit Kerstin Fischer, Leiterin des Literaturbüros Lüneburg, gesprochen. Ein Gespräch über das Veranstalten-wollen-und-nicht-können, die Zusammenarbeit mit der Universität und die Wichtigkeit von Literatur für die Stadt.

Von der Idee zur Lesereise

Wie wird eine Lesereise mit unterschiedlichen Städten, Universitäten und Literaturhäusern koordiniert? Was macht die LiteraTour Nord besonders und wie lief das im Corona-Jahr? Von all dem und noch mehr sprach Kathrin Dittmer vom Literaturhaus Hannover im Interview.

Ein kritischer Blick

Eine Autorin, die kritisch auf die Literaturbranche und sich selbst blickt und Literaturwissenschaftsstudierende treffen aufeinander. Ein fruchtbarer Boden für Diskussionen.

Roman und Protagonist zwischen den Fronten

Olga Grjasnowas neuester Roman der verlorene Sohn erzählt parabolisch von Entwurzelung, Identität, Macht und Ohnmacht – und das alles hübsch verpackt in die Motive eines Historienromans im Zarenreich des 19. Jahrhunderts. Kann das wirklich zusammenpassen?

Eine Autorin, die weiß, was sie will

In der dritten digitalen „Ersatzlesung“ der LiteraTour Nord spricht Anna Katharina Hahn nicht nur über ihren Roman Aus und davon, sondern auch ganz offen über ihre aktuelle Situation, ihren Schreibprozess und darüber, was ihr wichtig ist.

Entfremdung, Alltagsflüchte und Märchenhaftes

Sich entfremdende Generationen, alltägliche Ängste, Unsicherheit und Überforderung. Vergangenheit und Gegenwart scheinen dabei untrennbar miteinander verworren zu sein. In ihrem Bestseller-Roman vereint Anna Katharina Hahn viele Themen.

Im ehemaligen Paradies

Heute liegen die Malediven im Durchschnitt 1,50 Meter über dem Meeresspiegel – und der steigt rasant. Hat der Inselstaat eine Zukunft und wie sähe die aus? In Roman Ehrlichs Vision Malé ganz schön chaotisch. Ein bemerkenswerter Roman über eine Gesellschaft nach dem ökologischen Zusammenbruch.

Zurückhaltung ist die neue Haltung

Einen Roman über die Liebe schreiben – das muss schon gut sein, um nicht abgedroschen zu wirken. Mit seinem sehr zeitgeistigen Buch Allegro Pastell hat Leif Randt das gewagt und gemeistert. Bei der Ersatzveranstaltung zur LiteraTour Nord erzählte er von seinem Buch, Unterstellungen der Kritik und der Schwierigkeit, Generationsdiagnosen abzugeben.

Gegenwärtige Großstädter*innen

Zwei Großstadtmenschen in ihren Dreißigern, zunächst in einer Beziehung, danach getrennt – davon handelt der Roman Allegro Pastell von Leif Randt, der bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Die Beschreibungen ihrer beider Leben sind dabei so detailverliebt, dass das Gefühl bleibt, man wäre den beiden schon auf der Straße begegnet. Ihr Miteinander als auch Getrenntsein wird in dem Roman aufgezeigt und man bekommt einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.