Gegen das Vergessen

Terézia Mora lädt in ihrem neusten Buch „Fleckenverlauf. Ein Tage- und Arbeitsbuch“ in ihre Welt ein. Eine Welt, durch die Figuren ihrer Bücher auf der Straße spazieren, in der Ideen auf dem Asphalt kleben und in der Zeit und Lektoren ewige Verfolger in Tagebucheinträgen sind. 7 Jahre lang lässt die Autorin uns Zuschauer ihres Lebens sein.

Wenn Tanz zu Worten wird

Wenn Tanz zu Worten wird, beginnen die Worte zu tanzen. Mahi Binebine erzählt in seinem Roman Rue du Pardon durch die miteinander verwobenen Lebensgeschichten zweier marokkanischer Frauen von der Kraft des Zusammenhalts und des Tanzes.

Zwischen Erinnerung und Imagination

Emine Özdamar erzählt in ihrem neusten Roman auf über siebenhundert Seiten nichts geringeres als ein ganzes Leben. Zwischen all den Orten, Menschen, Liedern, Geräuschen und Straßen verwischen die Grenzen von Realität und Phantasie, von Ländern und Sprachen.

Robin Bertram

Meine Deutschlehrerin hat mal gesagt, ich könne doch schreiben. War vielleicht als Aussage gemeint und nicht als Berufsvorschlag, aber jetzt studiere ich Literaturwissenschaften und schreibe über Geschriebenes. Ist doch auch schreiben.

Wie Themis aus der Asche

Es ist ein Aufruf zur aktiven Demokratie, zusammengefasst im Wendeformat auf knapp achtzig Seiten in deutsch-türkischer Ausführung. Der Journalist und Dokumentarfilmer Can Dündar plädiert in seinem 2018 erschienenen Buch „Bir şey yap!“ (dt. = „Tut was!“) für mehr internationale Solidarität und ein Festhalten an demokratischen Grundwerten. Im Rahmen eines polit-historischen Abrisses analysiert er präzise, wie die Demokratie vor allem im europäischen Kontext von Populismus und Angst zunehmend bedroht wird. Gleichzeitig liefert er Lösungsansätze, wie sich einzelne Akteure im kollektiven Zusammenschluss weiterhin für das altbekannte Herrschaftsmodell Demokratie einsetzen können.