Laura Bindelli

Geboren in den 90ern im Norden des Stiefels, sind seit meiner Kindheit die Bücher meine große Leidenschaft. Mit der literarischen Welt als mein Versteck und gleichzeitig der Gelegenheit, die Welt, die Menschen und mich selbst besser kennenzulernen, habe ich angefangen, ohne das wirklich entschieden zu haben, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben und habe meine FreundInnen und sogar meine LehrerInnen genötigt, sie zu lesen. Im Laufe der Jahre ist Literatur und das Erzählen im weiteren Sinne so eine Konstante in meinem Leben geworden, dass ein Literaturstudium unumgänglich war.

Welcher Romanfigur hast du noch etwas zu sagen?

Ich würde mich eigentlich lieber mit ihren Autoren unterhalten, aber wenn ich mit einer Figur sprechen soll, würde ich mit Gregor Samsa sprechen und ihm sagen, dass sein Leiden nicht nichtig war und wir alle, oder ein großer Teil von uns, als unterschätzte Mistkäfer leben.

Was ist dein literarischer Geheimtipp?

Als Geheimtipp würde ich Lettere a un lupo von Giovanni Scabia nennen, ein großartiges Buch in Form und Inhalt, welches die Vorherrschaft der (postindustriellen) Menschen über die Natur in Frage stellt. Die Natur ist hier durch die Figur eines Wolfes dargestellt, welches als Symbol einer authentischen und verlorenen Welt dient, an den der Erzähler Briefe widmet, in welchen er über Menschen, ihre Sorgen und über Zufälle nachdenkt.

Mit wem würdest du nach einer Veranstaltung der globale° noch auf ein Glas Wein ausgehen?

Mit David Grossmann, aus ganz banalen Gründen: Mir hat sein Werk Wohin du mich führst gefallen und ich bin mit seiner Arbeit vertraut. Ehrlich gesagt, und ohne Heuchelei, denke ich, dass es sich lohnt, mit allen AutorInnen ein paar Worte zu wechseln, wenn auch nur um sie zu fragen, warum sie schreiben. Es ist immer eine Frage, die ich stellen würde, nur um zu hören, wie unterschiedlich oder ähnlich die Antworten sein können.

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