Benjamin Löber

Foto: privat

In der dritten Klasse habe ich einen Vorlesewettbewerb gewonnen. Mittlerweile studiere ich transnationale Literaturwissenschaften in Bremen. Mir gefällt an der Globale Kooperation sehr, dass wir uns ein wenig aus der akademischen Isolation herausbewegen und für eine Öffentlichkeit schreiben. Das ist eine schöne Abwechslung und hält frisch. Im Studium reizt mich Vieles, was sich mit Lücken oder den Grenzen der Sprache beschäftigt. Außerdem ist es immer wieder anregend, wie viele verschiedene Disziplinen die Literaturwissenschaft im Forschen vereinen kann.

1. Gibt es ein Buch, das du gerne aus deinem Gedächtnis löschen würdest, um es wieder zum ersten Mal zu lesen?

Mein Gehirn löscht zuverlässig und regelmäßig Bücher aus meinem Gedächtnis. Bewusst nochmal neu entdecken würde ich aber gerne Das Ungeheuer von Terézia Mora. Der Roman fordert alle Lesenden auf eine andere Weise heraus, da er sich auf jeder Seite in zwei verschiedene Textsorten bzw. Ebenen unterteilt für deren Lektürereihenfolge es keinerlei Anleitung gibt.

2. Welches Buch sollte deiner Meinung nach Pflichtlektüre in der Schule sein (oder bleiben)?

Die familienbiografische Graphic Novel Maus von Art Spiegelman. Durch das Comicformat und das Verfremden von Menschen zu Tieren wird ein Zugang zur Shoah und deren Erinnern geöffnet der nicht etwa verharmlost sondern verdeutlicht.

3. Auf welche Veranstaltung oder Autor*in der globale° 2021 freust du dich am meisten?

Siehe Punkt 1: Ich freue ich mich am meisten auf Terézia Mora und ihr Reden über das Schreiben. Im Grunde jedoch auch auf das gesamte Festival, um Bremen und der Kulturlandschaft der Stadt damit ein Stückchen näher zu kommen.

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