„Ich will, dass sich jemand mit mir erinnert.“

Es ist selten, dass ein Buch es schafft, einen so vollkommen in den Kopf, in die Gedanken, jemand anderes eintauchen zu lassen, wie Rasha Khayat es mit Ich komme nicht zurück schafft. Wenn man den Roman liest, erfährt man, wie es ist Hanna, eigentlich Johanna, die Ich-Erzählerin – oder sollte man lieber sagen, Ich-Erleberin? – zu sein.

#Höllentrip

Daniel Kostujs Debütroman „Das Leben eines Influencers“ hinterlässt bei den Leser*innen ein Gemisch aus Irritation, Ekel und Amüsement. Eine wilde Achterbahnfahrt, doch die Entgleisung lauert stets hinter der nächsten Kurve.

Erntemaschinen

Ferymont, ein unauffälliges Dorf in der Schweiz, ist Schauplatz des gleichnamigen Debütromans von Lorena Simmel. Durch die Augen einer Literaturstudentin aus Berlin erlebt die Leserschaft hier für einen Sommer die Welt der Saisonarbeitenden.

Vom Schaffen und Scheitern

In dem Roman „Kleine Probleme“ von Nele Pollatschek versucht der 49-jährige Schriftsteller Lars, am letzten Tag des Jahres eine To-Do-Liste abzuarbeiten – und damit nichts Geringeres, als im Leben zurechtzukommen.

Hardcoverbuch mit Gemälde einer Frau, fotografiert auf einer Wiese mit Gänseblümchen

The future is not female – because they are all dead.

In der Zukunft gibt es selbstfahrende Autos und das Patriarchat. Manche Dinge ändern sich nie. Und wenn, dann werden sie nur schlimmer. Männer an der Macht. Frauen als Gebärmaschinen. Das ist die Realität in Green City. Sabine flieht in den Untergrund, denn in so einer Welt möchte niemand leben, der einen Verstand besitzt…

Es ist okay

„Ich wohne in meinem Körper, auf den ich mich nicht verlassen kann. Ich werde von einem verräterischen Kopf gelenkt.“

Jedes Kind kostet einen Zahn

Der mit dem diesjährigen Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnete Roman von Katharina Mevissen tastet sich auf ungewöhnliche, feinfühlige und tief beeindruckende Weise an das Älterwerden heran.

Die Pointe des Lebens, das ist der Tod, oder wenn die Orte des Versagens vertraut scheinen

Ein Erzählband, der keiner ist. Ein Erzähler, der die Unmöglichkeit des Erzählens beschreibt und dabei die Abgründe der Normalität des Menschlichen aufdeckt. Ideen, die gesammelt und gleichzeitig im Text im Rahmen der Arbeit des Verfehlens eines Autors beschrieben werden, der sich auf der Suche nach der Möglichkeit, alles, was wichtig ist, zu erfassen, befindet und doch daran scheitert oder vielleicht auch nicht.