Sina Ulbricht

Foto: Privat

Mein ganzes Leben lang laufe ich schon mit einem Buch vor der Nase herum. Mit acht Umzugskartons voll Büchern bin ich dann aus Hamburg nach Bremen gekommen, samt Kindheitstraum mal Lektorin zu werden. Um dem näher zu kommen, studiere ich Germanistik und Linguistik, während ich selbst mal ab und zu an eigenen Geschichten tippe.

Gibt es ein Buch, das du gerne aus deinem Gedächtnis löschen
würdest, um es wieder zum ersten Mal lesen zu können?

Die Frage finde ich schwierig, da ich eigentlich gar kein Buch aus dem
Gedächtnis löschen möchte. Hinter jedem eigenen Lesen steckt eine Erinnerung,
eine Geschichte. Busfahrten fern von Zuhause, regnerische Tage im
Schaukelstuhl, Sommerbrisen im Garten oder die angeknipste Taschenlampe unter
der Bettdecke als Kind. Vielleicht führt mich Letzteres jedoch zu einer Antwort
– ich denke, ich würde gerne Momo, Drachenreiter von Cornelia
Funke oder Die unendliche Geschichte von Michael Ende nicht mehr
kennen wollen, einfach um diese tollen Geschichten nochmal ganz fremd und nicht
mehr aus Kinderaugen neu zu lesen und zu erleben. 

Welches Buch sollte deiner Meinung nach Pflichtlektüre in der Schule
sein (oder bleiben)?

Alles Mögliche von Jules Verne,
mit dem man jederzeit so wunderbar auf Reisen gehen kann.

Auf welche Veranstaltung oder Autorin der globale 2021 freust du
dich am meisten?

Am meisten freue ich mich auf Terézia Mora. Nicht nur weil ich eine
Rezension über ihr Buch geschrieben habe, sondern auch, weil ich selber
schreibe. Ich fand es schon deshalb wahnsinnig spannend, über ihren
Schreibprozess zu lesen und freue mich nun aber auch, in einem Gespräch
vielleicht noch mehr mitnehmen zu können. 

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