Im Kleinen Haus des Theaters hatte man am Sonntag die Möglichkeit, den Autoren Ananij Kokurin über sein erstes Buch sprechen zu hören. Natürlich wurde auch vorgelesen – auf Deutsch und auf Russisch. Im Gespräch erzählte Kokurin davon, wer ihn zum Schreiben inspiriert hat, von einem neuen Buch und warum manchmal zu schweigen unvermeidbar ist.
„Aus Langeweile wird Blödsinn und aus Blödsinn entstehen Geschichten.“ Ein Interview mit Luna Al-Mousli
Schon als wir die junge Frau während ihrer Lesung und dem anschließenden Gespräch mit der Moderatorin beobachten, ist sie uns sympathisch. Luna Al-Mousli ist kaum älter als wir und hat, obwohl das so nie geplant war, bereits zwei Bücher geschrieben und veröffentlicht. Bei der globale° stellte sie ihr aktuelles Buch Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen oder Der Islam und ich vor und nahm sich danach Zeit für ein Interview mit uns.
„Ich habe noch Hoffnung“ -Stanisław Strasburger über Polen und Europa
Samstag, 18 Uhr, Brauhaus. Was passiert, wenn eine Diskussion zu einem Interview wird.
Vor der Natur sind wir alle gleich
Kaffee, Croissants und ein Buch über Migration. Ein Samstagmorgen im Institut Francais mit dem Autor Mohamed Mbougar Sarr.
Integrationsbambi für Rüdiger Kühn!
Was reimt sich auf Schlager? Konzentrationslager. In der „Schlager-Operette“ die Feuerbringer dekonstruiert Tomer Gardi Sprachkonventionen. Dazu gibt es Kirmesmusik. Ein lustiger Samstagnachmittag.
Gebärdenpoesie
Im AMS!-Theater fand am Donnerstagabend im Rahmen der globale° eine Veranstaltung zu Poesie und Performance in deutscher Gebärdensprache mit dem Performer Dawei Ni statt. Der Abend lässt sich nicht so leicht in Worte fassen. Es folgt ein Versuch.
„Ich schreibe über die Absurdität des Orients.“ – Lesung und Gespräch mit Bachtyar Ali
Bachtyar Ali erzählte am Donnerstag über das Schreiben in Kurdistan und warum es besonders ist, dass er in seiner Sprache Romane veröffentlichen kann.
Schreiben gegen das Vergessen
„Vor kurzem noch war er ein berühmter Schriftsteller. Er arbeitete mit seinen Übersetzern, las Korrekturfahnen, verfolgte die Rezensionen. Er genoss Ruhm und Erfolg. […] Jetzt ist er niemand“.
Montagabend, Rathausabend
Dann dringt diese Mordsstimme durch den Raum, dieser wunderbare russische Akzent. Der kann mir gerne mal eine Gutenachtgeschichte erzählen. Ich wünsche mir einen heißen Kakao herbei, der leider nicht kommt. Sympathisch an Hein und Schischkin: sie schwatzen nicht so viel dummes Zeug.
Living the American Dream – Ein Albtraum im literarischen Gewand
Von Schwarz und Weiss, Liebe und Hass, Schuld und Unschuld, Schein und Sein. Irene Disches neuer Roman – Eine Auseinandersetzung mit großen Themen des Lebens?!
Gestatten, Libuše Černá, die Frau hinter dem Literaturfestival globale˚
Am Montag, bei der Eröffnungsveranstaltung des Literaturfestivals globale˚ wird sie vorne auf der Bühne stehen: Libuše Černá. Sie ist die Begründerin des Festivals, der Kopf hinter vielen der Ideen und die Frau, die bereits zum 13. Mal Literaten und Literaturbegeisterte in Bremen zusammenbringt.
Es wird gehetzt, gehasst und „gehashtaged“
Hvoreckys Perspektive auf eine zerbrochene europäische Gemeinschaft und die finsteren Möglichkeiten der multimedialen Gegenwart.