Ein Plädoyer für das Leisesein – und die Chancen des Lautseins

Die besondere Macht von Sprache und Literatur ist kein Geheimnis. Yasemin Altınay, Gründerin der Literarische Diverse, nutzt diese, um literarisch zu empowern, BIPoC und LGBTQI+ eine Plattform zu bieten, altbekannten Machtstrukturen der Verlagsbranche etwas entgegenzusetzen – und erzählt im Interview, wie sie es schafft, dabei nie auch das Leisesein und die Liebe zur Literatur aus den Augen zu verlieren.

Zurückhaltung ist die neue Haltung

Einen Roman über die Liebe schreiben – das muss schon gut sein, um nicht abgedroschen zu wirken. Mit seinem sehr zeitgeistigen Buch Allegro Pastell hat Leif Randt das gewagt und gemeistert. Bei der Ersatzveranstaltung zur LiteraTour Nord erzählte er von seinem Buch, Unterstellungen der Kritik und der Schwierigkeit, Generationsdiagnosen abzugeben.

Transit

Die Rezension Ohne Inhalt Von JL Was assoziiert man mit dem Wort Transit? Durchreise? Aufenthalt an einem Ort, wo man gar nicht hingehört? Man muss aber diesen Ort überqueren, um zu seinem Ziel zu gelangen. Dafür braucht es Dokumente, Visa, Passbildfotos und so einiges mehr. Der deutsche Flüchtling Georg hält sich in Marseille auf. Durch …