“Das Vergessen war die Utopie der Stunde”, schreibt der Autor Harald Jähner direkt im ersten Kapitel seines mit dem Preis … Mehr
Schlagwort: Rezension
„Ich lade euch ein -„
Gastfreundschaft – ein Wort, das sich auf die zuvorkommende und freundliche Beherbergung eines Gastes bezieht. Priya Basil hat sich in ihrem gleichnamigen Essay damit beschäftigt, was Gastfreundschaft in den verschiedenen Kulturen und Ländern bedeutet, die ein Teil von ihr sind. Dabei bezieht sie sich nicht nur auf Einladungen zum Essen, sondern widmet sich vor allem auch der Frage, wie gastfreundlich Europa eigentlich ist. Ein Buch, das Appetit macht auf mehr.
Irgendwo zwischen Träumen und Wahrheiten
Obwohl es scheinbar nur um Lindas „kleine Großmutter“ geht, geht es eigentlich um doch soviel mehr: Um die Liebe zur Familie, das Englische Kino, die große Liebe, das einfache Leben und die Erinnerung. Tanja Langer erzählt die Geschichte einer Oma, welche die Protagonistin Linda liebend gerne kennengelernt hätte. Während diese durch Lüneburg schlendert, erwacht die Geschichte ihrer Großmutter zum Leben und mit ihr die Stadt Lüneburg, in welcher sie lange Zeit gelebt hat.
Blut ist dicker als Wasser
Die Bombardierung Dresdens, der Mauerbau, der Prager Frühling, – und eine Frau ist fast schicksalhaft jedes Mal am Ort des Geschehens. Die Rede ist von Jan Konsts Schwiegermutter, deren Familiengeschichte der Autor in seinem Werk erforscht.
Zwischen Freiheit und Nostalgie
Eine Busreise nach Belgrad, ein merkwürdiger Sitznachbar und viel Stoff zum Nachdenken. Wir begleiten den namenlosen Ich-Erzähler auf eine Reise in die Vergangenheit. In seinem Debütroman Die guten Tage lässt Marco Dinic diesen Erzähler mit dem Gastarbeiterexpress, einem Bus, mitsamt anderen Serb*innen unterschiedlicher Generationen zurück in die Stadt seiner Kindheit und Jugend fahren, nach Belgrad.
Es wird gehetzt, gehasst und „gehashtaged“
Hvoreckys Perspektive auf eine zerbrochene europäische Gemeinschaft und die finsteren Möglichkeiten der multimedialen Gegenwart.
Geschichte(n) erzählen: Das dunkelste Kapitel erzählbar machen
Jeder Tag wie heute von Ron Segal.
Eine Rezension von Annemieke Kuper
Djemaïs Abd el-Kader, oder die durch die Sprache gerettete Widerstandsgeschichte Algeriens
Die letzte Nacht des Emir von Abdelkader Djemaï.
Eine Rezension von Laura Bindelli
Rio Bar: Zwischen Realität und Albtraum
Rio Bar ist ein Roman über den Krieg, der nichts über denselben preisgibt und doch alles.
Eine Rezension von Änne Gerdes
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Jeder Tag wie heute von Ron Segal.
Eine Rezension von Anastasia Parinow
Ein außergewöhnlicher Mann
Der geheimnisvolle Koffer des Herrn Benjamin von Pei-Yu Chang.
Eine Bilderbuchrezension von Ronja Storck.
Eines Tages werde ich für immer zurückkommen
Rezension zu Kaouther Adimis Steine in meiner Hand.
Von Melanie Trolley