Irgendwo zwischen Träumen und Wahrheiten

Obwohl es scheinbar nur um Lindas „kleine Großmutter“ geht, geht es eigentlich um doch soviel mehr: Um die Liebe zur Familie, das Englische Kino, die große Liebe, das einfache Leben und die Erinnerung. Tanja Langer erzählt die Geschichte einer Oma, welche die Protagonistin Linda liebend gerne kennengelernt hätte. Während diese durch Lüneburg schlendert, erwacht die Geschichte ihrer Großmutter zum Leben und mit ihr die Stadt Lüneburg, in welcher sie lange Zeit gelebt hat.

Blut ist dicker als Wasser

Die Bombardierung Dresdens, der Mauerbau, der Prager Frühling, – und eine Frau ist fast schicksalhaft jedes Mal am Ort des Geschehens. Die Rede ist von Jan Konsts Schwiegermutter, deren Familiengeschichte der Autor in seinem Werk erforscht.

Zwischen Freiheit und Nostalgie

Eine Busreise nach Belgrad, ein merkwürdiger Sitznachbar und viel Stoff zum Nachdenken. Wir begleiten den namenlosen Ich-Erzähler auf eine Reise in die Vergangenheit. In seinem Debütroman Die guten Tage lässt Marco Dinic diesen Erzähler mit dem Gastarbeiterexpress, einem Bus, mitsamt anderen Serb*innen unterschiedlicher Generationen zurück in die Stadt seiner Kindheit und Jugend fahren, nach Belgrad.