Gastfreundschaft – ein Wort, das sich auf die zuvorkommende und freundliche Beherbergung eines Gastes bezieht. Priya Basil hat sich in ihrem gleichnamigen Essay damit beschäftigt, was Gastfreundschaft in den verschiedenen Kulturen und Ländern bedeutet, die ein Teil von ihr sind. Dabei bezieht sie sich nicht nur auf Einladungen zum Essen, sondern widmet sich vor allem auch der Frage, wie gastfreundlich Europa eigentlich ist. Ein Buch, das Appetit macht auf mehr.
Irgendwo zwischen Träumen und Wahrheiten
Obwohl es scheinbar nur um Lindas „kleine Großmutter“ geht, geht es eigentlich um doch soviel mehr: Um die Liebe zur Familie, das Englische Kino, die große Liebe, das einfache Leben und die Erinnerung. Tanja Langer erzählt die Geschichte einer Oma, welche die Protagonistin Linda liebend gerne kennengelernt hätte. Während diese durch Lüneburg schlendert, erwacht die Geschichte ihrer Großmutter zum Leben und mit ihr die Stadt Lüneburg, in welcher sie lange Zeit gelebt hat.
Blut ist dicker als Wasser
Die Bombardierung Dresdens, der Mauerbau, der Prager Frühling, – und eine Frau ist fast schicksalhaft jedes Mal am Ort des Geschehens. Die Rede ist von Jan Konsts Schwiegermutter, deren Familiengeschichte der Autor in seinem Werk erforscht.
Zwischen Freiheit und Nostalgie
Eine Busreise nach Belgrad, ein merkwürdiger Sitznachbar und viel Stoff zum Nachdenken. Wir begleiten den namenlosen Ich-Erzähler auf eine Reise in die Vergangenheit. In seinem Debütroman Die guten Tage lässt Marco Dinic diesen Erzähler mit dem Gastarbeiterexpress, einem Bus, mitsamt anderen Serb*innen unterschiedlicher Generationen zurück in die Stadt seiner Kindheit und Jugend fahren, nach Belgrad.
Ramona Wendt
Nachdem ich mein Germanistik- und Philosophiestudium in Halle abgeschlossen hatte, war es an der Zeit, der Saalestadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin, den Rücken zu kehren. Es zog mich für mein Masterstudium der Transnationalen Literaturwissenschaft, das die drei Komponenten Literatur, Theater und Film gleichermaßen vereint, nach Bremen.
JL
Das letzte mal, als ich mit einem Freund an einem Antiquariat vorbeiging und ich dort stehen geblieben bin, um in Gedichten von Majakowski zu blättern, fragte er mich, was denn in meiner Kindheit schief gelaufen sei, dass ich so viel lese.
Qianru Wang
Im Jahr 1996 geboren und aufgewachsen in Leping, eine Stadt in Südostchina, die für hunderte historische Theaterbühnen, Gan-Oper sowie Blau-Weiß-Porzellan bekannt ist. Aus Interesse für Fremdsprachen habe ich Deutsch gelernt und später Germanistik studiert. Für die Inter- sowie Transkulturalität in literarischen Werken interessiere ich mich besonders.
Sarah Stoffels
Vom schönen Baden-Württemberg aus führte mein Weg mich immer weiter in den Norden Deutschlands. Zunächst nach Nordrhein-Westfalen, wo ich mein Bachelor-Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft auf englisch und deutsch absolvierte. Danach ging es noch weiter hinauf bis nach Bremen, wo ich den Masterstudiengang „Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film“ aufnahm.
Lotta Duden
Das erste Buch verschlungen habe ich an einem Geburtstag, ich glaube, ich wurde sieben. Ich saß auf der Badewannenkante und flog plötzlich durch die Seiten – wahrscheinlich kam ich an dem Tag zu spät in die Schule. Von da an war ich ein teures Kind, Bücher geben konnte es nie genug.
Im Gespräch: Das Trio der Optimistinnen
Im Rahmen des globale°-Festivals trafen sich die Studierenden Maimuna Sallah und Sophie Otto mit der Autorin Carmen-Francesca Banciu, um über ihren neuen Roman ,,Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten! Tod eines Patrioten“ zu sprechen. Was zunächst als Interview geplant war, entwickelte sich schnell in ein Gespräch über das Werk hinaus, betrachtete deutsche und rumänische Historie, sowie die Gegenwart, Realität und Fiktion.
Doch lesen Sie selbst:
Interview mit Volker Weidermann vom 04.11.2018 im Theater am Goetheplatz
In diesem Kurzinterview mit Volker Weidermann habe ich versucht hinter die Kulissen seines Buches „Träumer – Als die Dichter die…
,,Im Allerfremdesten das Vertraute suchen“ – Irene Dische, gescheiterte Medizinerin und Autorin wider Willen
Schon die Lesung Irene Disches zu Ihrem neuen Werk „Schwarz und Weiss“ bestätigt: Diese Frau ist schlagfertig, originell und hat sich den Sarkasmus zu Eigen gemacht! Umso spannender, Sie einmal persönlich erleben zu dürfen. Im Interview stellt Sie sich Unseren neugierigen Fragen.
von Lara Bechtold und Sophie Otto